Grundsicherung: Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung verlängert

Das Bundeskabinett hat den vereinfachten Zugang zur Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) bis zum 31. Dezember 2022 verlängert.

Die aktuelle Verordnung zur Verlängerung muss noch im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Damit übernehmen die Jobcenter weiterhin die tatsächlichen Kosten für Unterkunft und Heizung und führen die Vermögensprüfung nur eingeschränkt durch. 

Die Verlängerung des vereinfachten Zugangs zur Grundsicherung ist Inhalt der „Verordnung zur Verlängerung von Regelungen im Zweiten Sozialgesetzbuch und anderen Gesetzen aus Anlass der COVID-19-Pandemie“. Auch nach dem 31. März 2022 findet demnach nur eine eingeschränkte Vermögensprüfung statt. Die Kosten der Unterkunft werden im Regelfall weiterhin in tatsächlicher Höhe anerkannt.

Die Sonderregelungen zum vereinfachten Zugang zur Grundsicherung gelten seit dem 1. März 2020 und geben den Menschen die Garantie, dass das Existenzminium gesichert wird, sie ihr gewohntes Umfeld nicht verlassen müssen und auch die Alterssicherung erhalten bleibt. 

Informationen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (Arbeitslosengeld II) gibt es unter https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-grundsicherung/.

Selbstständige sowie freiberufliche Künstlerinnen und Künstler finden Informationen zur Grundsicherung unter https://www.arbeitsagentur.de/corona-pandemie-unterstuetzung-fuer-selbststaendige

 

 

 

 

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